Und dann fallen sie doch, die Bäume…

Im Sommer 2012 hatten wir von der PUFL-GRAS zum Unterstützen einer Unterschriftenaktion für die Rettung der Innpromenade eingeladen (http://www.rettedieinnpromenade.kilu.at/Rettet_die_Baeume/Willkommen.html). Im ÖH-Wahlkampf 2013 haben wir uns das auf die Plakate geschrieben. „Innpromenade retten“ hieß es da (https://pufl-gras.at/her-mit-lebensraum/).innpromenade_gr

Es ging um ein Projekt, welchem um die 24 Bäume und einiges an studentischen Freiräumen und Erholungsoasen zum Opfer fallen sollten. Es ging um eine Kanaloffensive, deren Zweck der Hochwasserschutz war. Es ging um ein Projekt, dessen Alternative der zugegebenermaßen teurere Bau am/unter dem Innrain gewesen wäre.

 Es geht um ein Projekt, das jetzt durchgeführt wird. Aber: nicht in der gleichen, zerstörerischen Weise wie ursprünglich geplant. Quasi: nur ein wenig zerstörerisch. (http://www.innsbruckinformiert.at/aktuelles-detail,pid,20,bid,1281006769,eid,1383938829.html)

 Wir wollen uns hiermit dazu äußern, weil wir glauben, dass jetzt still sein das falsche Signal wäre:

  • Wir glauben, dass es anders gehen hätte können. Das wäre aufwendiger und teurer gewesen, und deswegen ist es für eine Stadt wie Innsbruck vermutlich finanziell nicht zweckdienlich so eine Alternative zu wählen. Aber nicht alles lässt sich in Zahlen und Wert quantifizieren!
  • Es werden jetzt weitaus weniger Bäume geopfert werden müssen, es werden einige nachgepflanzt werden. Nach unseren Informationen allerdings nicht alle. Ein paar wertvolle Schattenspender und Wetterschutze werden uns also abgehen.
  • Die Grünflächen, die einen Erholungsraum für Studierende darstellen, sollen weitgehend benutzbar und unangetastet bleiben. Das finden wir gut. Es bleibt zu hoffen, dass das auch stimmt.
  • Fazit: Es wird weitaus weniger schlimm werden als das, was in Aussicht gestanden ist. Leider ist aber auch nicht die für uns beste Lösung gewählt worden.

Die Würfel sind also gefallen. Es wird nicht unsere Idealvorstellung umgesetzt werden, aber zumindest etwas womit wir um einiges besser Leben können, als mit der Anfangs ins Auge gefassten Massivabholzung und Totalsperre der Innpromenade. Dass von 59 Bäumen „nur“ 9 weichen, und von diesen 4 wieder angepflanzt werden, und die Innpromenade während der Bauarbeiten nicht gesperrt müssen wird ist zumindest ein kleiner Erfolg. Und man sieht einmal mehr: Widerstand verändert.

weiterhin
widerständig und lebendig
deine PUFL-GRAS

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