PUFL-GRAS begrüßt Resolution zu billigerem Wohnraum

Presseaussendung: Mehr Wohnraum für Student_innen bitter nötig

Die Plattform unabhängiger Fachschaftslisten & Grüner Alternativer Student_innen (PUFL-GRAS) an der Uni Innsbruck begrüßt die gestern von der AK, ÖGB, Diözese Innsbruck und Katholische ArbeitnehmerInnen-Bewegung eingebrachte Resolution für mehr und billigeren Wohnraum in Innsbruck. Spezielles Augenmerk will die PUFL-GRAS hierbei auf billigeren Wohnraum für Student_innen richten. Die Aktivistin Magdalena Friedrich: „Die Wohnsituation für Student_innen ist in Innsbruck mehr als prekär. Hier müssen günstige Wohnungen geschaffen werden, wie wir sie schon seit Jahren fordern.“ Wie Friedrich betont, sei hierbei besonders wichtig, dass klare Regelungen für Makler_innengebühren eingeführt werden, Student_innen in einzelnen Wohnungen oder Wohngemeinschaften eine höhere Mietzinsbeihilfe erhalten und Schlupflöcher für Vermieter_innen gestopft werden.

„In Innsbruck werden mit die höchsten Mieten Österreichs verlangt, während die Einkommen innerhalb Tirols mit die geringsten in ganz Österreich sind“, beklagt Magdalena Friedrich. Mehr als 60% aller Student_innen Österreichs müssen einem 20-Stunden-Job nachgehen, um sich überhaupt das Leben und Studieren leisten zu können. „Wenn bald kein billigerer Wohnraum für Student_innen geschaffen wird, werden sich gerade finanziell benachteiligte Personen das Studium nicht mehr leisten können“, ergänzt die Aktivistin der PUFL-GRAS.

„Die Diversität bereichert den universitären Alltag im sozialen Miteinander und der Forschung. Dies muss auch vom Universitätsstandort Innsbruck gewährleistet werden“, so Friedrich. Weiters kritisiert sie, dass laut der aktuellsten Studierenden-Sozialerhebung aus dem Jahr 2011 lediglich 18% aller inländischen Student_innen aus sozial benachteiligten Milieus stammen. „Hohe Mietpreise treffen gerade diese Student_innen und schaffen somit informelle Zugangsbeschränkungen. Wir als PUFL-GRAS fordern leistbares Wohnen für alle Menschen“, merkt Friedrich an.

 

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