Presseaussendung: PUFL-GRAS kritisiert Fahrradpolitik der Innsbrucker Stadtregierung

Radhauptstadt Österreichs solle endlich ihrem Ruf gerecht werden.

Die PUFL-GRAS (Plattform unabhängiger Fachschaftlisten – Grüne & Alternative Student_innen) fordert von der Innsbrucker Stadtregierung endlich konkrete Schritte für eine fahrradfreundlichere Infrastruktur. Innsbruck ist bereits mehrere Jahre in Folge nach Untersuchungen des VCÖ die Radhauptstadt Österreichs. 22% aller Wege werden hier mit dem Fahrrad zurückgelegt. „Es ist nun endlich an der Zeit, dass Innsbruck auch in Sachen Infrastruktur den Zahlen gerecht wird und wirklich in allen Belangen diese Radhauptstadt wird. „Radfahren sollte nicht nur die sauberste und günstigste Art der Fortbewegung sein, sondern auch die sicherste und komfortabelste,“ fordert Max Veulliet, Spitzenkandidat der PUFL-GRAS bei den kommenden ÖH-Wahlen.

Ganz konkret kritisiert die Fraktion die Lage an und rund um den Universitätsstandorten. „An allen großen Standorten der Universität, vor allem aber am Campus Innrain und Campus Universitätsstraße sind die Radabstellmöglichkeiten ein Katastrophe. Die Fahrräder stapeln sich geradezu, einen Wetter- oder gar Diebstahlschutz gibt es nicht,“ erklärt Veulliet. „Hier muss die Vizerektorin für Infrastruktur Anke Bockreis endlich aktiv werden.“

Am Campus Technik sei die komplizierte Lage aufgrund der vielen Baustellen schwer zumutbar. „Auch wenn durch momentane Bauarbeiten grundsätzlich die Fahrt in die Technikerstraße erleichtert werden soll, kann es trotzdem nicht sein, dass über mehrere Monate hinweg Radfahrende durch Schotter und Schlamm gelenkt werden,“ kritisiert Veulliet.

Am Campus Innrain ist die unsichere Zufahrt über das Herzog-Siegmund-Ufer der PUFL-GRAS ein Dorn im Auge. „Eine echte Innpromenade mit durchgehendem, eigenständigem Radweg würde hier vielen gefährlichen Situationen vorbeugen,“ so Veulliet.

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