Presseaussendung: PUFL-GRAS fordert ein Ende des Scheuklappendenkens der Innsbrucker Wirtschaftsstudien

Es braucht mehr Pluralismus an der Fakultät für Volkswirtschaft der Universität Innsbruck

Großen Aufholbedarf ortet die Plattform unabhängiger Fachschaftslisten – Grüne & Alternative Student_innen (PUFL-GRAS) bei den Wirtschaftsstudien der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck. „Die Einseitigkeit mit der in Innsbruck Wirtschaftswissenschaft gelehrt wird ist erschütternd“, so Magdalena Friedrich, Spitzenkandidatin der PUFL-GRAS. „Vizerektor Psenner und Dekanin Weck-Hannemann müssen endlich von ihrem Scheuklappendenken abkommen.“ Ein System zu lehren das weder in der Lage war die Krise vorherzusagen, noch im Nachhinein zu analysieren sei nicht zukunftsfähig. „Es würde auch niemand ein Politikstudium ernstnehmen das nur den Marxismus behandelt.“

Friedrich fordert eine vermehrte Anstellung von Lehrenden und Forschenden, die theoretische und methodische Vielfalt in die Studiengänge der Ökonomie bringen. „Nur so kann den Studierenden das nötige Wissen vermittelt werden, um Prämissen hinterfragen zu können und sich kritisch mit dem derzeitigen System auseinanderzusetzen“, findet die Spitzenkandidatin. Derzeit würde fast ausschließlich die Mainstream-Ökonomie gelehrt werden, in der die Umwelt als Störfaktor und Wachstum als Allheilmittel angesehen wird. „Das Studium der Wirtschaftswissenschaften soll die Studierenden auf drängende Fragen der modernen Gesellschaft vorbereiten. Das sehen wir derzeit in Innsbruck leider nicht gegeben“, hält Magdalena Friedrich abschließend fest.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.