Mitgefühl und Hilfsbereitschaft als Grundlage für eine Verurteilung?

Sieben Schuldsprüche wurden am Donnerstag den 4. Dezember gegen jene Menschen ausgesprochen, die Asyl- und Schutzsuchenden bei der Ein- und Weiterreise nach und von Österreich geholfen haben sollen. Der Vorwurf lautete auf „gewerbsmäßige Schlepperei im Rahmen einer kriminellen Organisation“.

Wir, die PUFL-GRAS, stellen uns gegen dieses verhängte Urteil der Justiz und fordern, dass Hilfsbereitschaft und Moralität in unserer Gesellschaft nicht bestraft, sondern unterstützt werden.

Alternativlos – Hilflos

Auf der Suche nach einem sicheren und gewaltfreien Leben für sich und die Familie bleibt Hunderttausenden von Menschen nur die Flucht aus dem eigenen Land. Der Aufbruch in ein unbekanntes Land und die Aussicht auf eine ungewisse Zukunft machen diesen ohnehin schon schweren Schritt keinesfalls leichter. Durch die Kriminalisierung moralisch verantwortungsbewusster Menschen, die Schutzsuchenden im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu helfen versuchen, werden Hilfsbedürftige zwangsläufig in die Abhängigkeit krimineller und profitorientierter Organisationen getrieben und an den Rand der Gesellschaft gedrängt. Anstelle einer repressiven Politik muss eine gewissenhafte staatliche Unterstützungspolitik treten, um allen Schutzbedürftigen eine menschenwürdige und sichere Flucht zu ermöglichen.

Daher fordern wir von der PUFL-GRAS:

– eine klare gesetzliche Grundlage auf Basis derer eindeutig zwischen krimineller, profitorientierter Absicht und Hilfsbereitschaft unterschieden werden kann.

– Asyl- und Schutzsuchenden muss eine legale, und ihren meist bescheidenen Mitteln angepasste, Möglichkeit zur Flucht und zur Immigration geboten werden.

– Asylwerber_Innen müsse vom ersten Tag an die Erlaubnis haben, einer Arbeit nachgehen zu dürfen.

– ein Ende der Aufnahmequoten für Flüchtlinge innerhalb der EU und stattdessen eine offene und tolerante Immigrations- und Asylpolitik, die allen Menschen unabhängig ihrer Herkunft Recht auf Freiheit, Unversehrtheit und ein gewaltfreies Leben ermöglicht. Asyl ist ein Menschenrecht, kein Privileg.

Kein Mensch ist illegal!

2 Antworten auf „Mitgefühl und Hilfsbereitschaft als Grundlage für eine Verurteilung?“

  1. Ihr nennt euch solidarisch….denkt zurück was Ihr mir angetan habt, und dann redet von Faschismus…mir meinen Schmuck abgenommen, der Mathias von Wörgl, glaubt ihr wirklich ich weiß nicht, wer es war…..ich habe viel Zeit, meine Antwort kommt noch, lasst Euch nur Zeit…..wettert gegen FPÖ?, ihr seid die Menschen die zuschlagen mit Fäusten, Betrügen…usw….
    Ganz ganz liebe Grüße, Euer Spiel habe ich doch schon lange durchschaut. Schön das ich endlich da eine Plattform gefunden habe, es einmal an zu bringen. ja FRAU BRENNSTEINER VIKTORIA

    1. Ich kann Ihre Nachricht leider in keinster Weise nachvollziehen. Weder nehmen wir Menschen Schmuck oder sonstige Dinge weck, noch betrügen wir oder schlagen gar mit Fäusten zu. Ich bitte Sie haltlose Anschuldigen hier zu unterlassen. Wir bieten auf unsere Homepage gerne einen Platz Dinge anzubringen und zu diskutieren- grundlose Beleidigungen haben aber hier nichts verloren.

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