Es gibt eine GRAS Ackerparzelle für Studierende!!!

Wir haben eine Gemeinschaftsgartenparzelle beim Neu-Rumer Gemüsebauer Berthold Schwan für euch gepachtet!

Alle interessierten Menschen, die gerne säen, jäten, gießen, harken, Pflanzen gut zusprechen – also kurz anbauen und dann auch irgendwann ernten möchten, können sich ab sofort bei uns melden.
Einfach eine Mail mit dem Betreff „Selbsterzeuger“ an innsbruck@gras.at schreiben für das weitere Vorgehen und mit uns aktiv werden!

Mehr Informationen erhaltet ihr auch auf dieser Internetseite:http://www.gemeinschaftsgarten.eu/

Wir freuen uns schon mit euch zusammen den Kartoffeln, Salaten, Gurken und vielem Wunderbaren mehr beim Wachsen und Gedeihen zuschauen zu können!

 

Presseaussendung: PUFL-GRAS kritisiert Fahrradpolitik der Innsbrucker Stadtregierung

Radhauptstadt Österreichs solle endlich ihrem Ruf gerecht werden.

Die PUFL-GRAS (Plattform unabhängiger Fachschaftlisten – Grüne & Alternative Student_innen) fordert von der Innsbrucker Stadtregierung endlich konkrete Schritte für eine fahrradfreundlichere Infrastruktur. Innsbruck ist bereits mehrere Jahre in Folge nach Untersuchungen des VCÖ die Radhauptstadt Österreichs. 22% aller Wege werden hier mit dem Fahrrad zurückgelegt. „Es ist nun endlich an der Zeit, dass Innsbruck auch in Sachen Infrastruktur den Zahlen gerecht wird und wirklich in allen Belangen diese Radhauptstadt wird. „Radfahren sollte nicht nur die sauberste und günstigste Art der Fortbewegung sein, sondern auch die sicherste und komfortabelste,“ fordert Max Veulliet, Spitzenkandidat der PUFL-GRAS bei den kommenden ÖH-Wahlen.

Ganz konkret kritisiert die Fraktion die Lage an und rund um den Universitätsstandorten. „An allen großen Standorten der Universität, vor allem aber am Campus Innrain und Campus Universitätsstraße sind die Radabstellmöglichkeiten ein Katastrophe. Die Fahrräder stapeln sich geradezu, einen Wetter- oder gar Diebstahlschutz gibt es nicht,“ erklärt Veulliet. „Hier muss die Vizerektorin für Infrastruktur Anke Bockreis endlich aktiv werden.“

Am Campus Technik sei die komplizierte Lage aufgrund der vielen Baustellen schwer zumutbar. „Auch wenn durch momentane Bauarbeiten grundsätzlich die Fahrt in die Technikerstraße erleichtert werden soll, kann es trotzdem nicht sein, dass über mehrere Monate hinweg Radfahrende durch Schotter und Schlamm gelenkt werden,“ kritisiert Veulliet.

Am Campus Innrain ist die unsichere Zufahrt über das Herzog-Siegmund-Ufer der PUFL-GRAS ein Dorn im Auge. „Eine echte Innpromenade mit durchgehendem, eigenständigem Radweg würde hier vielen gefährlichen Situationen vorbeugen,“ so Veulliet.

Interview: „Innsbruck ist die Radhauptstadt Österreichs“

Wie sehen Sie die derzeitige Fahrrad-Situation in der Stadt Innsbruck?

Sonja: Was mich sehr freut ist, dass immer mehr Menschen auf das Fahrrad umsteigen, weil es einfach schnell, flexibel, gesund und nervensparend ist. Derzeit sind wir daran wichtige Achsen auf- und neu zu machen, wie etwa die Karwendel- und die Freiburgerbrücke. Auch eine Entlastung der von Radfahrenden viel befahrenen Museumsstraße entlang der Universitäts- und Dreiheiligenstraße ist geplant und wird natürlich vor allem Studierende an der SoWi zugutekommen.
Ingrid: Ich bin sehr glücklich mit der Landeshauptstadt, die ja laut VCÖ die Radfahrhauptstadt Österreichs ist. Das heißt, dass die Innsbruckerinnen und Innsbrucker verhältnismäßig so viel Rad fahren wie sonst nirgendwo, was ich insofern als sehr bewundernswert empfinde, da es relativ viel rauf und runter geht. Von Seiten des Landes haben wir das Radverkehrskonzept fertig gestellt, wo die unterschiedlichen Radverkehrsachsen nach Prioritäten und Frequenzstärke geordnet wurde und hier werden wir in guter Kooperation die Stadt Innsbruck bei der Planung und Finanzierung unterstützen. Wir haben eine sehr gute „Mein Fahrrad“-Koordinationsstelle vom Land Tirol die im engen Austausch mit den Verantwortlichen der Stadt Innsbruck steht, weil es natürlich auch herausfordernde Anschlüsse wie etwa von Völs auf Kranebitten gibt. Ein ganz großer Wunsch von uns ist die Radwegerschließung in Richtung Mutters/Natters. Durch die vielen Beteiligten ist das ein sehr großes Projekt, wo wir gerade dabei sind erste konkrete Schritte zu unternehmen, um noch mehr Menschen die Möglichkeit zu geben sicher in die Stadt zu radeln.
Sonja: Die Anschlüsse an das Innsbrucker Umland empfinde ich als eine sehr wichtige Geschichte. Auch wenn Mutters/Natters im ersten Moment vielleicht etwas kurios klingt, ist es beispielsweise mit einem Elektrorad mit links zu schaffen, allerdings müssen hier erst die nötigen, gesicherten Wege geschaffen werden. Dadurch erklärt sich natürlich auch der derzeit noch hohe Anteil an Autofahrenden auf dieser Strecke. Ein weiteres Projekt an dem wir gerade arbeiten ist die Verbindung in Richtung südöstliches Mittelgebirge, über Igls und Lans. Und diese Verbindungen sind sehr wichtig, damit es nicht nur innerhalb von Innsbruck, sondern auch in den Umlandgemeinden die Möglichkeit gibt sichere und gutausgebaute Radwege vorzufinden.

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Neuer Lebensraum für die geflügelten Mäuse der Nacht! :)

Endlich! 11 nigelnagelneue Häuser für Fledermausfamilien haben wir in den letzten Tagen an der Franz-Gschnitzer Promenade am Innrain aufgehängt. Schon bald zieht dort flatterndes Leben derNacht ein! 😉 Danke an Toni Vorauer und das Projekt „Natur findet Stadt!“ und danke auch an alle die bei der Aktion mitgeholfen haben, egal ob hämmernd, organisatorisch, oder als geistige Paten einer Fledermausfamilie! 😀

Nach dem die Vorsitzende Fledermaus der Maus&Flügel Kleintiergewerkschaft Friederike Flederzahn bei uns mit der Bitte vorstellig wurde die zukünftigen Behausungen ihrer Kolleg_innen noch ein bisschen zu verzieren, hat sich unser Fledermaushausaußenarchitekt mit einer Leiter und unseren Stickern an die Arbeit gemacht. Das Ergebnis für unsere pelzigen kleinen Freund_innen der Nacht kann sich sehen lassen!

Fledermauspenthäuser vom Feinsten!

widerständig und lebendig,

eure Pufl-Gras

 

 

 

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Und dann fallen sie doch, die Bäume…

Im Sommer 2012 hatten wir von der PUFL-GRAS zum Unterstützen einer Unterschriftenaktion für die Rettung der Innpromenade eingeladen (http://www.rettedieinnpromenade.kilu.at/Rettet_die_Baeume/Willkommen.html). Im ÖH-Wahlkampf 2013 haben wir uns das auf die Plakate geschrieben. „Innpromenade retten“ hieß es da (https://pufl-gras.at/her-mit-lebensraum/).innpromenade_gr

Es ging um ein Projekt, welchem um die 24 Bäume und einiges an studentischen Freiräumen und Erholungsoasen zum Opfer fallen sollten. Es ging um eine Kanaloffensive, deren Zweck der Hochwasserschutz war. Es ging um ein Projekt, dessen Alternative der zugegebenermaßen teurere Bau am/unter dem Innrain gewesen wäre.

 Es geht um ein Projekt, das jetzt durchgeführt wird. Aber: nicht in der gleichen, zerstörerischen Weise wie ursprünglich geplant. Quasi: nur ein wenig zerstörerisch. (http://www.innsbruckinformiert.at/aktuelles-detail,pid,20,bid,1281006769,eid,1383938829.html)

 Wir wollen uns hiermit dazu äußern, weil wir glauben, dass jetzt still sein das falsche Signal wäre:

  • Wir glauben, dass es anders gehen hätte können. Das wäre aufwendiger und teurer gewesen, und deswegen ist es für eine Stadt wie Innsbruck vermutlich finanziell nicht zweckdienlich so eine Alternative zu wählen. Aber nicht alles lässt sich in Zahlen und Wert quantifizieren!
  • Es werden jetzt weitaus weniger Bäume geopfert werden müssen, es werden einige nachgepflanzt werden. Nach unseren Informationen allerdings nicht alle. Ein paar wertvolle Schattenspender und Wetterschutze werden uns also abgehen.
  • Die Grünflächen, die einen Erholungsraum für Studierende darstellen, sollen weitgehend benutzbar und unangetastet bleiben. Das finden wir gut. Es bleibt zu hoffen, dass das auch stimmt.
  • Fazit: Es wird weitaus weniger schlimm werden als das, was in Aussicht gestanden ist. Leider ist aber auch nicht die für uns beste Lösung gewählt worden.

Die Würfel sind also gefallen. Es wird nicht unsere Idealvorstellung umgesetzt werden, aber zumindest etwas womit wir um einiges besser Leben können, als mit der Anfangs ins Auge gefassten Massivabholzung und Totalsperre der Innpromenade. Dass von 59 Bäumen „nur“ 9 weichen, und von diesen 4 wieder angepflanzt werden, und die Innpromenade während der Bauarbeiten nicht gesperrt müssen wird ist zumindest ein kleiner Erfolg. Und man sieht einmal mehr: Widerstand verändert.

weiterhin
widerständig und lebendig
deine PUFL-GRAS

Wir waren dabei! „Natur findet Stadt!“

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Und nicht nur dabei, sondern mitten drin. Hammer, Akkuschrauber, Pflaster, Geburtstagskuchen, Bier, Herzblut und Enthusiasmus bereitgelegt, und schon wurde für Fledermaus und co. gehämmert gebohrt und geschraubt. Zwölf Fledermausfamilien sollen in den nagelneuen Passivenergiehäusern in Traumlage Platz finden, und das sind immerhin je etwa zwanzig Tiere.

„Natur findet Stadt!“ ist ein von der Stadt Innsbruck finanziertes Projekt, dass urbanen Folgern wie der Fledermaus und dem Turmfalken Raum zum Leben schaffen möchte. Das möchten wir auch, haben wir uns kurzerhand gedacht, und unter fachlicher Leitung von Mag. Anton Vorauer, oder auch „dem Fledermaus-toni“ unsere Arbeitskraft zu Verfügung gestellt.

Was die ganze Sache mit Hochschulpolitik oder der Uni Innsbruck zu tun hat ist genau die richtige Frage! Die fertigen Kästen werden nämlich…

Aber wir wollen ja nicht das Ende der Geschichte vorwegnehmen, bevor es überhaupt eingetreten ist. Ihr hört noch von uns – und unseren kleinen pelzigen Flatterfreund_innen.

werden die Bretter nicht aufgeraut, kann sich Klein-Dracula nicht kopfüber daran aufhängen.
werden die Bretter nicht aufgeraut, kann sich Klein-Dracula nicht kopfüber daran aufhängen!

 

 

 

HER MIT LEBENSRAUM

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*Freie Uniräume nutzbar machen

Das Studium und die Uni stellen für viele von uns den Lebensmittelpunkt da. Platzmangel ist leider Alltag an der Uni. Dabei gibt es Räume und Orte die Student_innenzur Verfügung gestellt werden könnten. Wir wollen diese nutzbar machen.

*Innpromenade retten, Hofgarten öffnen

Die Innpromenade stellt besonders für Student_innen der Geiwi, des CCB und der Hauptuni eine Oase abseits von Stress dar. Sie muss für uns Student_innen erhalten bleiben. Außerdem fordern wir eine Öffnung des Hofgartens als konsumzwangfreien Aufenthaltsort.

*Bäume statt Beton

Beton bildet keinen würdigen Lebensraum, auch nicht für uns Student_innen. Grünflächen und Bäume machen einen Nutzraum zum Lebensraum, und ermöglichen Erholung und Wohlgefühl.

Her mit freier Mobilität

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Autos dominieren die Stadt, sie brauchen Platz, machen Lärm, stinken und produzieren  Schadstoffe – kurz: Sie stören. Fußgänger*innen und Radfahrer*innen werden vor allem
gegenüber Autos benachteiligt. Das Überqueren von dicht befahrenen Straßen und die ewige Suche nach überdachten Fahrradabstellplätzen an der Uni sind nervig. Student*innen,
die finanziell benachteiligt sind, können sich teure Tickets oft nicht leisten. In vielen Städten ist der Ausbau von öffentlichen Verkehrsmitteln unzureichend. Wir wollen, dass Öffis für Student*innen gratis sind und Straßenbahnen, U-Bahnen und Busse ausgebaut werden. Wer lieber mit dem Rad fährt, braucht Radwege und Abstellplätze – damit alle nachhaltig, bequem und schnell an die Hochschule, nach Hause und zum nächsten Badesteg kommen! Wir wollen eine Stadt ohne Lärm und Gestank, eine Stadt, in der genug Platz für alle ist. Nachhaltigkeit muss an den Hochschulen Normalität werden: Gebäudesanierungen, weniger Papierverbrauch, Mülltrennung, günstiges Bio-Essen in der Mensa, … es gibt noch vieles zu verändern!
Die GRAS fordert:
* Gratis Öffi s für Student*innen
* Mehr Platz für Radfahrer*innen und Fußgänger*innen
* Sichere Fahrradabstellplätze
* Nachhaltigkeitsbeauftragte an allen Hochschulen
* Günstiges Bio-Essen in der Mensa

Rettet die Innpromenade – Rettet unsere Freiräume

Die Innpromenade soll für die Kanaloffensive der Stadt herhalten, denn die will lieber dort als auf der Stra0e bauen. Autors vor Menschen heißt deren Devise. Wir sagen: Nicht mit uns!

Jeden Tag genießen hunderte Menschen an der Innpromenade die Sonne, den grünen Freiraum, den Schatten der Bäume. Jetzt soll das nicht nur für einige Zeit Baustellen weichen, sondern wird in Zukunft sich auch stark verändern. Viele Bäume müssen gefällt werden, was mit der Wiese passiert wissen wir nicht. Und das, obwohl der Kanalbau auf der Straße billiger wäre!

Wehrt euch mit uns, und unterzeichnet die Petition:

Petition