Rettet die Innpromenade – Rettet unsere Freiräume

Die Innpromenade soll für die Kanaloffensive der Stadt herhalten, denn die will lieber dort als auf der Stra0e bauen. Autors vor Menschen heißt deren Devise. Wir sagen: Nicht mit uns!

Jeden Tag genießen hunderte Menschen an der Innpromenade die Sonne, den grünen Freiraum, den Schatten der Bäume. Jetzt soll das nicht nur für einige Zeit Baustellen weichen, sondern wird in Zukunft sich auch stark verändern. Viele Bäume müssen gefällt werden, was mit der Wiese passiert wissen wir nicht. Und das, obwohl der Kanalbau auf der Straße billiger wäre!

Wehrt euch mit uns, und unterzeichnet die Petition:

Petition

Luxusartikel Kultur

Kulturinteressierte Studierende haben’s in Innsbruck aus mehreren Gründen nicht leicht.

Findet sich durch Zufall eine Location, die das Wort Studierendenermäßigung in ihrem Wortschatz aufgenommen hat und diese auch praktiziert, so fallen in das Profil derjenigen, die in den Genuss der Vergünstigung kommen, meist nur Menschen, deren 27. Lebensjahr noch nicht vollendet ist. Studierende, die sich also erst am zweiten Bildungsweg für das Studium entschlossen haben oder aufgrund diversester Umstände länger als die Mindeststudiumszeit benötigen haben dann Pech gehabt.

Dass die Universität einen sozialen Lebensraum darstellt, wird von den führenden Kulturinstitutionen meist nicht wahrgenommen. Ebenso wenig wird die Universität als Ort für kulturelle Veranstaltungen genützt, obwohl doch gerade sie eine gesellschaftliche Schnittstelle verkörpert und das Bedürfnis der Studierenden nach leistbarer Kultur sehr groß ist.

Weiters problematisch ist die Subventionslage der subkulturellen Institutionen wie die PMK, Radio Freirad, Z6 usw. Doch gerade hier haben Studierende nicht nur die Möglichkeit, fernab vom kulturellen Mainstream Kultur zu konsumieren, sondern sich auch als Kulturschaffende zu betätigen. Dreht man diesen Institutionen den Geldhahn zu, verhindert man aktives kreatives Schaffen und hat somit die Aufgaben der Gesellschaft offensichtlich nicht verstanden.

ÖH-Arbeit bedeutet für die GRAS auch, dass Kooperationen mit den öffentlichen kulturellen Institutionen gefördert werden müssen, denn Studierende rutschen immer mehr in den Status einer gesellschaftlichen Randgruppe ab und nicht leistbare Kultur ist ein Indiz für diesen Vorgang.