März: Inserieren statt Regieren

Die SPÖ machts mit der Kronenzeitung, die ÖVP machts mit der Kronenzeitung und den Bezirksblättern, der Stronach gibt der Kronenzeitung 250.000 € und die AktionsGemeinschaft? Die muss sich keine Wählerinnen durch Inserate kaufen. Bei der AG ist es nämlich einfacher: Sie macht selbst Medien: Diese Zeitung hier.
Wie der Vater so der Sohn: Der Abkömmling der ÖVP tut es hier nur der Volkspartei gleich, indem er gezielt die Printmedien nutzt, um sich selbst zu bewerben. Ihr glaubt das nicht? Hier ein paar Beispiele: Bis auf die letzte UNIPress war der Spitzenkandidat der AG mehrmals in der Zeitung und das nicht nur in seinem Vorsitzendenartikel vertreten. Auch wird ständig die AG mit Fraktionshinweisen in der UNIPress beworben. Zudem sticht der Auftritt von Spitzenpolitikern der ÖVP regelrecht ins Auge. So erscheint ausgerechnet in der Novemberausgabe der Staatssekretär Sebastian Kurz, der laut Michael Spindelegger die Jugend für die ÖVP gewinnen soll. Anstatt sich also auf politische Inhalte zu konzentrieren, macht die AG lieber gezielt Werbung für sich selbst.
Fest steht, dass die AG die absolute Mehrheit in der ÖH hat und somit gibt es kaum Kontrolle darüber (nur durch die Opposition im Nachhinein), was in der Zeitung für ALLE Studierenden abgedruckt wird.Die GRAS fordert, dass euer Geld nicht länger für schwarze Inhalte benutzt wird.Die UNIPress muss neutral sein. Strafrechtliche Untreue? Nein. Machtmissbrauch? Ja

Widerständig und lebendig
Deine PUFL-GRAS

Kein Platz für Homophobie

Oder fragt jemals irgend jemand, wann du festgestellt hast heterosexuell zu sein? Nein!

Homosexualität ist Teil des öffentlichen Diskurses geworden. V.a. die rechtliche Gleichstellung wird viel diskutiert. Und in keiner Fernsehserie darf der „Quotenschwule“ fehlen. Diese Diskussionen und Darstellungen führen aber nicht zum Abbau von Stereotypen und dem Durchbrechen von Normen. Vielmehr werden diese tradiert und tragen im Alltag wenig zur Aufklärung bei.

Immer noch müssen Lesben und Schwule sich gegen Übergriffe wehren. Der gemeinsame Alltag eines gleichgeschlechtlichen Paares kann zum Spießrutenlauf werden. Ein komischer Blick, ein blöder Witz, eine Faust ins Gesicht. Diese Dinge passieren täglich und werden oft tot geschwiegen.

Wir lehnen Diskriminierung auf Grund der sexuellen Orientierung ab und sprechen uns dezidiert gegen homphobe Äußerungen und Strukturen aus!

Homophobie: benennt die Angst und den Hass gegenüber Homosexuellen und oft auch Transgenderpersonen. Der Begriff wurde 1972 vom Amerikanischen Schriftsteller George Weinberg als erster in dieser Form benutzt. Andere Definitionen meinen, dass es sich nicht primär um Hass handelt, sondern in erster Linie um die eigene Angst sich in eine gleichgeschlechtliche Person zu verlieben. Diese Angst wird dann in Hass gegen solche Gefühle umgewandelt, egal ob es die eigenen oder die einer anderen Person sind. Erklärungsversuche zum Ursprung von Homophobie gibt es viele, sie reichen von einem persönlichen Minderwertigkeitsgefühl bis zur Gefährdung patriachaler Strukturen.