SPÖ Beschluss zur Entkriminalisierung von Cannabis – Der fehlende Mut zur Konsequenz

Am Samstag, 29. November 2014, beschloss der SPÖ Bundesparteitag sich offiziell für die Entkriminalisierung von Cannabis auszusprechen. Konkret sollen auf diesen Beschluss hin unter anderem eine Arbeitsgruppe zum Thema Suchtmittel in Österreich gebildet, das Suchtmittelgesetz reformiert, um KonsumentInnen endlich aus der Kriminalität zu holen, und die staatlichen Bemühungen in Richtung Prävention und Aufklärung verstärkt werden.

Vergeudetes Potential

Diese von der Sozialistischen Jugend angestoßene Kursänderung der SPÖ im Umgang mit Cannabis ist für uns als PUFL-GRAS zwar ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, allerdings gehen mit der bloßen Forderung der Enkriminalisierung, nicht jedoch der Legalisierung von Cannabis entscheidende Potentiale verloren. Nicht nur die Möglichkeit zur staatlichen Regulierung und Kontrolle, sondern auch eine verantwortungsbewusste Finanzierung der Präventions- und Aufklärungsmaßnahmen durch zusätzlich lukrierte Steuereinnahmen werden so verhindert.

Des Weiteren wird es immer noch vermieden Cannabis als wirkungsvolle Medizin gegen eine Reihe von Krankheiten (1) anzuerkennen und so die Leiden zahlreicher PatientInnen mittels eines nicht-synthetischen Arzneistoffes zu mindern.

Der Krieg gegen Drogen ist gescheitert

Fünf Nobelpreisträger und zahlreiche internationale UniversitätsprofessorInnen und ExpertInnen bestätigen eine Publikation (2) der London School of Economics mit einer zentralen Forderung: „It is time to end the war on drugs!“

Die derzeitige Verbotspolitik begünstigt kriminelle Organisationen und sorgt für einen hohen Preis auf der Straße. Diese Entwicklung zwingt viele suchtkranke Menschen in die Kriminalität und mündet in einem Teufelskreis.

Schätzungen (3) zufolge werden weltweit rund 100 Milliarden Euro pro Jahr in den Strafvollzug zur Bekämpfung illegaler Drogen ausgegeben. Präventions-, Beratungs- und Behandlungszentren hingegen sind permanent unterfinanziert und können deshalb keine adäquate Hilfe anbieten.

Es ist Zeit Süchtige in einem neuen, der Lebensrealität angepassten Licht zu sehen: nämlich als Erkrankte und nicht als Kriminelle!

Es ist Zeit unsere finanziellen Ressourcen anders zu verteilen, um gezielter und effizienter den Betroffenen helfen zu können!

Und es ist Zeit unsere festgefahrenen moralischen Überzeugungen zu überdenken, und Konzepte zu entwickeln die unserer modernen gesellschaftlichen Realität entsprechen!

Um letztlich allen Erkrankten zu helfen und den Einstieg in die Sucht, vor allem von sogenannten harten Drogen, effektiv zu verhindern, fordert die PUFL-GRAS kein halbherziges Bekenntnis zur Entkriminalisierung, sondern aktive Schritte in Richtung Legalisierung!

Für interessierte LeserInnen empfehlen wir folgende Publikationen:

1 Marijuana and Medicine (Institute of Medicine):

http://www.nap.edu/openbook.php?record_id=6376

2 Ending the war on Drugs (London School of Economics):

http://www.lse.ac.uk/IDEAS/publications/reports/pdf/LSE-IDEAS-DRUGS-REPORT-FINAL-WEB01.pdf

3 Count the Costs, ‘The war on drugs: Wasting billions and undermining economies’: http://www.countthecosts.org/sites/default/files/Economics-briefing.pdf

Achtung, Fahrrad falsch parken wird teuer!

Mit dem Fahrrad zur GeiWi zu fahren bleibt schwierig. Nicht nur, dass es immer noch zu wenige Abstellplätze gibt, nein, nun werden auch 60€ fällig, wenn mensch nicht aufpasst und Feuerwehrzufahrten oder Blindenleitsysteme blockiert. Dann nämlich wird das Fahrrad ab 19.11. abgeschleppt.

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Pufl-Gras erreicht Bekenntnis der UV zu Fairness in der Unipress!

Wieder haben wir etwas erreicht! Unser Antrag in der letzten UV-Sitzung „…dass alle [der UniPress, Anm.] eingesandten Artikel von Fraktionen und deren Inhalte bis zum jeweiligen Redaktionsschluss vertraulich behandelt werden. …“ wurde (mit Zusatzantrag siehe unten) angenommen!

Mit nur einer Gegenstimmt ( Matthias Ortner, Aktionsgemeinschaft) bekannte sich die gesamte UV offiziell zu dieser Art von Fairness. Besonders freut uns, dass auch der fraktionierte Chefredakteur der UniPress (Niklas Kramer, Aktionsgemeinschaft) sich zu dieser Fairness bekennt.

Detail am Rande: Mit dem Zusatzantrag der AG, der die Formulierung so verändert, dass diese klarstellen soll, dass auch bisher diese Fairness (freiwillig) Praxis in der UniPress und deren Redaktion war haben wir selbstverständlich kein Problem! Im Gegenteil freuen wir uns über ein Fraktionsübergreifendes Bekenntniss zur redaktionellen Fairness! Auch VSSTÖ, Unikorn und JuNos stimmten einstimmig zu! Danke!

widerständig und lebendig,
eure PUFL-GRAS

Lernzone Neue Mensa – warum geht das schief?

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Es ist die Zeit im Jahr angebrochen, in der der Kampf um einen Platz auf der Bibliothek um 8 Uhr früh entschieden wird. Natürlich gibt’s dazwischen auch noch Plätze, aber der Zeitaufwand ist groß. Damit ist für mich die Zeit für einen Lokalaugenschein in der „Lernzone“ der ÖH Innsbruck gekommen. Und die ist – irgendwie hab ich das auch erwartet – leer. Die neuen Tische und Stühle im EG des Bruno-Sanders-Haus hingegen sind meist voll. Warum lockt die neue Mensa des Nachmittags dann nicht mehr Menschen an? Ich will versuchen das kritisch zu hinterfragen.

Infrastruktur
Ja sonderlich arbeits- und lernfreundlich ist die neue Mensa ja nicht. Dafür ist sie ja auch nicht eingerichtet worden. Im ganzen Saal sind ca. 6 Steckdosen. Ein durchschnittlicher Laptop ist nach 2h ladebedürftig. Und heutzutage braucht es einfach für Gruppenarbeiten und auch fürs Lernen Laptops. Kein Strom – kein Mensch. Mit vielen Multi-Steckern wäre es getan, hat auch kaum Investitionskosten. Versteh ich also nicht. Immerhin wurde das als DIE Lernzone beworben.

Lage
Mensch sollte meinen, die Neue Mensa liegt gut. Tut sie aber nicht. Räumlich ist sie nur für Menschen die auf Hauptuni und GeiWi studieren relevant – grad wenn mensch 1 – 2 LVen am Tag hat. Und dann hat sie a) keine Bücher im Haus b) kein gutes Café bzw. c) Imbiss.
Ja klar, das ist alles nur 5 Minuten entfernt, nur sind Studis keine Maschinen und auch bei mir unterbricht so ein kleiner Spaziergang meine Konzentration nachhaltig.

Uhrzeit
Believe it or not. Studis sind (offensichtlich?) KEINE Langschläfer_innen. Die Bibliotheken sind um 8:15 voll. Und wer regelmäßig flyert, weiß, dass zwischen 11 und 15 Uhr weitaus am meisten weggeht. Vormittags ist die Uni voller als Nachmittags. Das liegt an den LVen, aber nicht nur. Die Lernzone aber öffnet (offiziell) erst NACH dem Mittagessen. Da kommt auch keine_r mehr. Und die Menschen, die Nachts einen Arbeitsplatz brauchen haben auch kein Glück. Da ist schon wieder zu.

Gewöhnungseffekte, Bewerbung, Faulheit, Stille, etc
VLt gewöhnt es sich ein. Kann ja sein. Werden wir sehen?
Vlt wurde sie nicht genug beworben – aber das glaub ich nicht. Bei der Intensität mit der die ÖH ihre Erfolge verkaufen will, weißt vmtl auch jede_r Professor_in davon.
Studis sind faul – aber nicht so faul.
In der Lernzone ist es nicht leise – dieser Irrglaube wird sich halten!
Alle Gründe hier halte ich nicht für so relevant wie die ersten drei Absätze

Fazit:
Bei der Lernzone wurde mal wieder grad um 3 Schritte zu kurz gedacht.
A) Braucht es Laptop-Tauglichkeit
B) Ist die Bibliothek&Uni vmtl mehr als nur ein Lernort
C) Werden Stoßzeiten und wichtige Randzeiten genau NICHT abgedeckt

Im Endeffekt wir die Evaluation negativ sein und das Projekt eingestampft. Lernplätze sind auch Uni-Angelegenheit, wenigstens meiner Meinung nach. Aber mit dem Projekt hat sich die ÖH auch ihrer eigenen Argumentationsgrundlage entzogen. Schade!

Her mit mehr Fahrradabstellplätzen!

Per Mail wurde uns Studierenden mitgeteilt: mit dem Fahrrad zur Uni fahren kann jetzt 60€ kosten, wenn wir mal wieder keinen freien „legalen“ Platz finden.
Nur: wohin mit dem Radl?
Wir fordern: mehr Radabstellplätze an der GeiWi und Schluss mit drakonischen Strafen!

Fahrrad PUFL

Die PUFL-GRAS zeigt auf: 3,8 Millionen Euro an Studierendengeldern sind weg.

PUFL-GRAS zeigt auf: 3,8 Millionen € sind weg

Wie die TT bereits berichtete (12.04.2014, Artikel auf unserer Website), konnte durch unsere Nachforschungen festgestellt werden, dass der sogenannte ÖH-Zweckwidmungstopf so gut wie leer ist. Kurz zur Erklärung: In der Zeit flächendeckender Studienbeiträge konnten die Studierenden entscheiden, wofür ihr Geld verwendet wird. Sie konnten z.B. festlegen, dass ihr Beitrag zur Verbesserung der Studienbedingungen durch die ÖH dienen soll.
Durch diese Beiträge sind über die Jahre 3,8 Millionen Euro zusammengekommen,
vor allem durch das intensive Bewerben durch die PUFL-GRAS in den Jahren 2006 und 2007.
Mitte 2007, als die AktionsGemeinschaft Innsbruck (AG) die Exekutive übernahm, war der Topf noch so gut wie gänzlich gefüllt. Nun ist er leer, es fehlt Geld für längere Bibliotheksöffnungszeiten, für den Uni-Kindergarten und und und…
Wo ist das Geld hin? Vor allem AG-Prestigeprojekte wie die UNIT und das Karriereportal haben Unmengen verschlungen, für wirkliche Verbesserungen an der Uni – wie bessere Lernqualität, bessere Ausstattung von Studierendenräumen, eine grünere Uni – wurde nur ein Bruchteil ausgegeben. Ein nachhaltiges Konzept gab es NICHT, die Millionen sind weg, alle Chancen vertan.
Und das alles OHNE Einbezug der Universitätsvertretung (UV), ergo konnte die AG ohne jegliche Kontrolle und Transparenz diese Mittel ausgeben und verteilen.

Die PUFL-GRAS verlangt deshalb:

  • sofortige und vollständige Transparenz in allen ÖH-Angelegenheiten
  • nachhaltigen Umgang mit Studigeldern
  • verantwortungsvolles Wirtschaften in der ÖH!

Wir werden euch über die weitere Entwicklung dieser Geschichte am Laufenden halten!

Widerständig und lebendig

Deine PUFL-GRAS

AG missbraucht ÖH!

Wir,

die Oppositionsfraktionen der ÖH Innsbruck gemeinsam,

Pufl-Gras      VSSTÖ       JuLis

möchten auf untragbare und anhaltende demokratiepolitische Misstände in der ÖH Innsbruck hinweisen.

Innsbruck, 06.03.2014

AktionsGemeinschaft missbraucht ÖH zur parteilichen Eigenwerbung

Opposition stellt sich gegen demokratiefeindliche Verhalten der AG Innsbruck

„Dass der AktionsGemeinschaft Innsbruck bereits öfters der Vorwurf gemacht wurde Positionen und Funktionen der eigenen Mitglieder dafür zu nutzen fraktionierte Werbung zu betreiben ist nichts Neues“, berichtet David Pfister, UV-Mandatar der Pufl-Gras in der ÖH. „Dass diese missbräuchliche Werbung auch noch politisch verteidigt wird ist ein neuer Tiefpunkt selbst für die AG in Innsbruck.“

Bis zum Jänner hatte die öffentliche Körperschaft der ÖH-Innsbruck die politische Fraktion AG Innsbruck noch geliked, wie auf dem Screenshot unten zu sehen ist. „Während es in Kärnten für die Landtagsfraktion BZÖ vor kurzem noch rechtliche Konsequenzen hagelte weil dort die zuständigen Personen Parteiwerbung und Landeswerbung im gleichen Layout hielten, scheinen die handelnden Personen der AG-Innsbruck zu glauben sie dürften ihre Fraktion direkt mittels öffentlicher Körperschaft bewerben. Das ist nicht nur demokratiepolitisch fatal, sondern auch symptomatisch für die Aktionsgemeinschaft in Innsbruck!“ empört sich Pfister weiter.

Von 15:00 bis 19:33 dauerte die Sitzung der Universitätsvertretung am 24.01.14 und das Protokoll liest sich wie ein Krimi. Grund dafür war der Antrag von David Pfister (Pufl-Gras), das Facebooklike binnen 14 Tagen zu entfernen. Durch einen Zusatzantrag von Maria Alexandra Echeriu (VSStÖ)wurde die AG außerdem dazu aufgefordert in ihren Positionen in der ÖH auch in Zukunft davon Abstand zu nehmen bestimmte Fraktionen auf ihrer Facebook-Seite öffentlich zu favorisieren. Doch was eigentlich Selbstverständlichkeit sein sollte lehnte die AG mittels Mandatsmehrheit mit 10 zu 9 Stimmen gegen die geeinte Opposition ab.

Dass die Aktionsgemeinschaft das Like noch während der Sitzung, entgegen ihr eigenes Abstimmungsverhalten entfernen ließ zeugt zumindest von einem Rest Unrechtbewusstsein ihrer Mandatar_innen.“, räumt Pfister ein. Das geeinte Auftreten der Opposition, und die von Patrick Zeller (JuLis) und Vanessa Roseline Siegl (Unikorn) argumentative Unterstützung brachte die AG zum Ende der Sitzung übrigens dazu eine entschärfte Version des Antrages anzunehmen. „Das geht uns natürlich noch nicht weit genug. Jedoch ist dieses Like nun endlich entfernt welches wohl schon seit Monaten missbräuchlich den Anschein erweckte, die ÖH als Körperschaft aller Studierenden würde die AG als Fraktion unterstützen. Das demokratiepolitisch fatale Statement der AktionsGemeinschaft ist im Protokoll im Anhang für alle Studierenden nachzulesen.“

Das Verhalten und Abstimmungsergebnis der AG zeigt ganz deutlich, dass dieses Like, kein einzelner Fehltritt, sondern Symptom für mangelndes Demokratieverständnis ist. Und als solches reiht es sich bloß ein, in eine Reihe weiterer Beispiele, wie Fraktionswerbung durch „unfraktionierte“ StVen, einseitigen UniPress-Artikel und rein fraktionsabhängig besetzte Referate.

Pufl-Gras, VSSTÖ und JuLis stellen sich in diesem Punkt geschlossen hinter eine transparentere ÖH, mit fairen demokratischen Grundregeln. Das Verhalten der AG Innsbruck steht aktuell im krassen Widerspruch zu diesen Werten!“

Für die Oppositionsfraktionen unter anderen am 24.01.14 anwesend:

David Pfister (Pufl-Gras),  Alexandra Echeriu (VSSTÖ),   Patrick Zeller (JuLis)

Neuer Lebensraum für die geflügelten Mäuse der Nacht! :)

Endlich! 11 nigelnagelneue Häuser für Fledermausfamilien haben wir in den letzten Tagen an der Franz-Gschnitzer Promenade am Innrain aufgehängt. Schon bald zieht dort flatterndes Leben derNacht ein! 😉 Danke an Toni Vorauer und das Projekt „Natur findet Stadt!“ und danke auch an alle die bei der Aktion mitgeholfen haben, egal ob hämmernd, organisatorisch, oder als geistige Paten einer Fledermausfamilie! 😀

Nach dem die Vorsitzende Fledermaus der Maus&Flügel Kleintiergewerkschaft Friederike Flederzahn bei uns mit der Bitte vorstellig wurde die zukünftigen Behausungen ihrer Kolleg_innen noch ein bisschen zu verzieren, hat sich unser Fledermaushausaußenarchitekt mit einer Leiter und unseren Stickern an die Arbeit gemacht. Das Ergebnis für unsere pelzigen kleinen Freund_innen der Nacht kann sich sehen lassen!

Fledermauspenthäuser vom Feinsten!

widerständig und lebendig,

eure Pufl-Gras

 

 

 

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Barrierefreier Zugang für alle Studierenden!

Das Studium wird heute durch eine Vielzahl von Faktoren erschwert. Zugangsbeschränkungen, Voraussetzungsketten oder Studiengebühren stellen für viele Studierende im Alltag eine große Hürde dar. Gleichzeitig reichen aber auch kleine und für viele Menschen teilweise unbewusste Dinge aus, um den Zugang zur freien Bildung maßgeblich zu erschweren.

Beim konkreten Fall etwa, ging es um den barriefreien Zugang für Menschen mit Behinderung auf der Katholisch-theologischen Fakultät Innsbruck. Aufgrund der alten Bausubstanz der universitären Gebäude mit ihren schweren Eingangstüren und den darauf noch zusätzlich angebrachten Glaskunstwerken, war es bislang vor allem für Menschen mit Gehbehinderung schwierig, teilweise sogar unmöglich die Gebäude selbstständig und ohne fremde Hilfe zu betreten. Zwar wurde vor geraumer Zeit im Eingangsbereich des Karl-Rahner-Platzes 1, indem sich die Büros und die Fachbibliothek befinden, ein automatischer Türöffnermechanismus samt Treppenlift für den barrierefreien Zugang zum Gebäude installiert. Auf der gegenüberliegenden Seite dem Gebäude des Karl-Rahner-Platzes 3, indem sich nicht nur die drei größten Vorlesungssäle, sondern auch mehrere kleinere Seminarräume befinden, fehlte ein solcher automatischer Türöffner jedoch bislang.

Deshalb wurde von uns als Pufl-Gras gemeinsam mit den betroffenen Studierenden der Emailverkehr mit der zuständigen Abteilung des Büros für Infrastruktur aufgenommen und eine für alle Seiten zufriedenstellende Lösung erreicht.

Noch im Dezember 2013 wurde der Einbau eines automatischen Türöffners in Auftrag gegeben und vergangene Woche erfolgte eine erste Vorort-Besichtigung mit dem Gebäudebesitzer BIG, dem Büro für Infrastruktur und den zuständigen Firmen. Dabei wurde zugesichert, dass der Einbau der automatischen Türöffnervorrichtung in Abstimmung mit dem Bundesdenkmalamt bis Beginn des Sommersemesters abgeschlossen werden soll. Des Weiteren wurde beschlossen, sämtliche Innentüren der Katholisch-theologischen Fakultät – ob zu Hörsälen, Madonnen- und Leopoldsaal oder auch zu anderen Büroräumen in Bezug auf ihre Zugkraft zu überprüften und die Türöffner so einzustellen, dass sie auf der einen Seite leichtgängig sind, aber auch andererseits jenen Anpressdruck haben, den der Brandschutz vorschreibt.

Durch diese Baumaßnahmen soll der barrierefreie Zugang zu sämtlichen Einrichtungen der universitären Gebäude sichergestellt werden.

Es zeigt sich also, dass durch Einsatz, Ausdauer und Dialogbereitschaft Erfolge erzielt werden können. Deshalb werden wir als PUFL-GRAS uns auch weiterhin für den barrierefreien Zugang zur Universität und für die Gleichberechtigung aller Studierenden einsetzen.

WIDERSTÄNDIG UND LEBENDIG,

EURE PUFL-GRAS