Kritisches Denken fällt dem Sparstift des neuen Vizerektors zum Opfer

Unter dem neuen Vizerektor für Lehre und Studierenden wird ein weiterer wichtiger Teil selbstbestimmten Studierens wegrationalisiert. Nachdem letztes Jahr bereits der selbstverwaltete Geiwimax-Raum zugesperrt wurde und bis heute ungenutzt blieb, strich dieser jetzt auch das Budget der Kritische Uni Innsbruck. Die damit eingesparte Summe ist alles andere als üppig, was die Vermutung nahe legt, dass damit nur wieder ein Schritt in Richtung marktkonformer Einheitsstudis gesetzt werden sollte. Die von der AktionsGemeinschaft Innsbruck geführte Österreichische HochschülerInnenschaft Innsbruck sieht erneut tatenlos zu wie die Mitsprache und Gestaltungsmöglichkeiten von Studierenden weiter eingeschränkt werden. 

Wir unterstützen die Forderung der Kritischen Uni nach mehr Einfluss für Studierende auf den Inhalt ihres Studiums und fordern das Vorsitzteam der ÖH Innsbruck auf, endlich aktiv zu werden und sich nicht wiederholt selbst zu delegitimieren. Eine Petition für den Erhalt der Kritischen Uni findet ihr hier: https://www.openpetition.de/petition/online/rettet-die-kritische-universitaet-innsbruck

„Die pufligen Zeiten sind vorbei“ oder „Goodbye PUFL“ oder auch wieso wir uns einen neuen Namen geben:

Schon wieder ist ein Jahr fast um und es gilt kurz inne zu halten, alte Gewohnheiten zu reflektieren und neue Ziele für die Zukunft zu definieren. Auch wir als Gruppe verändern uns. Ehemalige Grasis schließen ihr Studium ab und wenden sich neuen Herausforderungen zu, während gleichzeitig neue motivierte Menschen die Lust entdecken, sich für eine solidarische und nachhaltige Universität zu engagieren.

Es scheint uns an der Zeit, diesen Entwicklungen Tribut zu zollen und die Zeichen der Zeit richtig zu deuten. Deshalb haben wir, in gewohnter Manier, basisdemokratisch und konsensual beschlossen künftig als ‚GRAS Innsbruck‘ aufzutreten.

‚PUFL‘ (Plattform unabhängiger Fachschaftslisten) – dieser Beiname begleitet uns mittlerweile seit so vielen Jahren, dass es selbst für Alt-Grasis nicht ganz klar ist wo der Ursprung liegt. Lange Zeit stand es symbolisch für unsere enge Zusammenarbeit mit diversen Fachschaften und den dort tatkräftigen Studienvertreter_innen (an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön auch von unserer Seite).

Doch um unseren eigenen Ansprüchen gerecht zu werden und konsequent gegen die zunehmende Vermischung von Fraktionen und StVen aufzutreten haben wir uns, schweren Herzen, zu diesem Schritt entschieden. Wir bleiben natürlich auch künftig unseren Grundsätzen (basisdemokratisch, alternativ, nachhaltig, solidarisch und feministisch) treu und setzen uns aktiv und progressiv für Studierende und ihre Interessen ein.

Widerständig und lebendig

Eure GRAS Innsbruck

PUFL-GRAS begrüßt Beschluss der Landesregierung zu Studierendenheim-Paket

Geld für W-LAN Ausbau und Wärmedämmung als Entlastung von studentischem Wohnen besser als nichts.
„Wir freuen uns, dass sich die Tiroler Landesregierung zur Förderung von Studierendenheimen entschlossen hat“, so Magdalena Friedrich, Spitzenkanditatin der grün- alternativen Studierenden an der Uni Innsbruck, erfreut. „Dass dies aber nur ein erster Schritt gegen die mehr als prekäre Wohnsituation von Studierenden darstellt, muss den Verantwortlichen klar sein“, betont Friedrich.
Durch das beschlossene Studierendenheim-Paket sollen sich die Wohnnebenkosten der Studierenden senken. „Anzumerken ist hier, dass der Großteil der Student_innen nicht in Studiedierendenheimen wohnen und so von dieser Maßnahme nicht profitieren können“, merkt Max Veulliet, Teil des Spitzenkanditat_innenteams, kritisch an. Es bedürfe konkreterer Schritte, wie der Schaffung von günstigerem Wohnraum, der Regulierung von Mietpreisen und Makler_innengebühren, sowie einer Erhöhung der Mietzinsbeihilfen für Studierende, so Veulliet abschließend.

Unsere Wahlkampfthemen

Mit PUFL-GRAS ins Fahrradies

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Radfahren, in Tirol auch liebevoll ‚radeln‘ genannt, ist die sauberste und eine der günstigsten Formen der Mobilität. Ein Großteil von uns Studis nützt und liebt diese Form der Mobilität, sei es auf dem Weg zur Uni oder in der wohlverdienten Freizeit. Blöderweise wird dies jedoch durch viele große und kleine Beschwerlichkeiten begleitet. Uns Radler_innen wird zu wenig Platz eingeräumt, sei es durch den dominierenden lauten und stinkenden Autoverkehr , zu wenige gute Radwege oder die an allen Ecken und Enden fehlenden Abstellmöglichkeiten. (Hand aufs Herz- wer von uns hat noch nicht zumindest einmal vergeblich an der GeiWi ein Platzerl für sein* oder ihr* Rad gesucht?)

Die PUFL-GRAS steht als einzige ökologische Fraktion für die Förderung von sauberer, sicherer Mobilität. Wir wollen, dass Radfahren nicht nur die günstigste Art ist von A nach B zu kommen, sondern auch die attraktivste und komfortabelste.

Gratis Bildung ist nicht umsonst

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Das Recht auf Selbstbestimmung ist der PUFL-GRAS wichtig. Selbstbestimmt leben heißt, nach freiem Willen entscheiden zu können – diese Selbstbestimmung wird in vielerlei Hinsicht eingeschränkt, unter anderem auch im Zugang zu Wissen und Bildung.

Immer mehr Studien werden zugangsbeschränkt, zusätzlich sind diese dann stark verschult und von Vorraussetzungsketten und Anwesenheitspflicht geprägt. Als würden uns damit nicht schon genug Hürden in den Weg gestellt, stellt allein der Zugang zu Lernmaterialien, wie z.B. Büchern, Papers und Software eine große finanzielle Belastung dar, welche uns Studis wiederum in unserer geistigen Entfaltung einschränkt.

Studierende sollen die Möglichkeit haben, durch eine freiere Lehrplangestaltung ihrem Studium individuelle Akzente setzen können.Wir kämpfen unermüdlich für ein selbstbestimmtes Studium und Leben. Im GRAS liegt die Freiheit.

Gegen Diskriminierung ist GRAS gewachsen

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Gleichstellung ist oftmals im Gesetz verankert, aber seien wir ehrlich: Papier ist geduldig. Im Studierendenalltag gibt es nach wie vor unzählige Formen der Diskriminierung.

Einerseits gehören Diskriminierungen aufgrund von Geschlecht nach wie vor zu unserem Alltag und machen auch vor den Hochschulen nicht Halt.
Andererseits sind Studierende, die aus sogenannten Drittstaaten, also aus Ländern außerhalb der EU- bzw. des europäischen Wirtschaftsraums (EWR) stammen, mit zahlreichen Erschwernissen konfrontiert, wenn sie in Österreich studieren wollen. Darüber hinaus erfahren Studierende mit körperlichen oder psychischen etliche Barrieren auch in ihrem Studierendenalltag.
Deswegen sprechen wir uns als uns laut gegen diese Diskriminierungen, sei es im Unialltag oder in der Gesellschaft, aus.

 

 

 

PUFL-GRAS startet in den ÖH-Wahlkampf 2015

Presseaussendung
Radfahrer_innenfreundlichkeit, Anti-Diskriminierung und freier Zugang zu Bildung als Kernthemen

Die Plattform unabhängiger Fachschaftlisten – Grüner & Alternativer Student_innen (PUFL-GRAS) kandidiert auch heuer wieder bei den Wahlen der Österreichischen Hochschüler_innenschaft (ÖH) an der Universität Innsbruck, die vom 19. bis zum 21. Mai stattfinden. Die Doppelspitze der alternativ orientierten Fraktion bilden Magdalena Friedrich und Max Veulliet „Wir freuen uns schon auf einen spannenden und fairen Wahlkampf. Dabei hoffen wir, viele Studierende mit unseren Inhalten erreichen zu können und generell die Wahlbeteiligung zu steigern, “ erklären die beiden. Die Schwerpunkte der PUFL-GRAS sind vor allem die Schaffung einer transparenten ÖH und eine vielfältige, offene und tolerante Universität frei von Diskriminierung. Diese soll ein Lebensraum sein, in dem sich alle wohlfühlen.

Die 21-jährige Magdalena Friedrich studiert Rechtswissenschaften und Politikwissenschaft und ist derzeit als Mandatarin in der Universitätsvertretung und Vorsitzende des Ausschuss für Frauen-, Queer- und Gleichbehandlungsfragen in der ÖH tätig. „Besonders wichtig ist es mir, aus der derzeitig farblosen unter Alleinregierung der AktionsGemeinschaft stehenenden ÖH Innsbruck ein lautes, progressives Sprachrohr der Studierenden gegenüber Universität, Stadt und Land zu machen“, so Friedrich. Max Veulliet komplettiert das engagierte Spitzenkanditat_innenteam der PUFL-GRAS. „Die Uni muss ein Ort sein, an dem Nachhaltigkeit und Vielfalt gelehrt und gelebt wird“, fordert der 20-jährige Geographie- und Politikwissenschaftstudent Veulliet, welcher unter anderem als Vorsitzender des Ausschusses für Ökologie und Nachhaltigkeit für die PUFL-GRAS aktiv ist.

Mit PUFL-GRAS ins Fahrradies
Innsbruck wird als Fahrradhauptstadt Österreichs dieser Bezeichnung in vielen Bereichen nicht gerecht. Für viele Studierenden ist das Fahrrad das wichtigste Fortbewegungsmittel. Besonders an den verschiedenen Universitätsstandorten besteht jedoch ein Mangel an Fahrradabstellplätzen. Auch fehlen sichere und gut ausgebauten Fahrradwege. „Eine fahrradfreundliche Hochschule und Stadt Innsbruck zu schaffen, ist uns ein besonders großes Anliegen. „Die PUFL-GRAS spricht sich auch weiterhin für eine ökologisch-nachhaltige Hochschule aus,“ so Friedrich.

Gegen Diskriminierung ist Gras gewachsen
Zugangsbeschränkungen oder die Ungleichbehandlung von Studierenden aus Drittstaaten und viele andere Formen von Diskriminierung zählen immer noch zum Alltag vieler Studierender. „Bildung ist kein Privileg, sondern ein Recht, von welchem alle gleichberechtigt Gebrauch machen dürfen. Ein Studium sollte für alle in jeder Hinsicht barrierefrei sein, “ meint Max Veulliet. Antisexistische und antirassistische Anliegen und der Kampf gegen Diskriminierung sind der PUFL-GRAS wichtig, dies spiegelt sich auch in allen Forderungen und Tätigkeiten der PUFL-GRAS wider und prägen die Arbeit der Gruppe.
„Individualität und Diversität sind ein Bestandteil von Hochschulen. Dies sollt dort bewusst erlebt und gefördert werden,“ erklärt Veulliet.

Freiere Gestaltung des Studiums
Studierende werden durch unflexible Lehrpläne eingeschränkt, wodurch die persönlichen Interessen nicht volle Entfaltung finden können. „Eine freiere Lehrplangestaltung ist in Hochschulen schon längst überfällig. Der Zugang zu Lernmaterialien wie Lehrbücher, E-Books, Papers und Software muss jeder und jedem Studierenden unabhängig von finanziellen Möglichkeiten daher frei zugänglich sein“, so die beiden unisono. Ein selbstbestimmtes Studium und Leben soll allen möglich sein.
„Wir verstehen freien Zugang zu Wissen als Schlüssel für eine fortschrittliche, faire Gesellschaft. Kostenlose Bildung ist nicht umsonst“, bekräftigt Friedrich.

„Wir ermutigen alle Studierende zwischen 19. und 21. Mai 2015 von ihrem Recht zur Wahl Gebrauch zu machen. Durch eine hohe Wahlbeteiligung kann jede_r einzelne mithelfen, den Forderungen der ÖH mehr Ausdruck zu verleihen“, so die beiden abschließend.

PUFL-GRAS begrüßt Resolution zu billigerem Wohnraum

Presseaussendung: Mehr Wohnraum für Student_innen bitter nötig

Die Plattform unabhängiger Fachschaftslisten & Grüner Alternativer Student_innen (PUFL-GRAS) an der Uni Innsbruck begrüßt die gestern von der AK, ÖGB, Diözese Innsbruck und Katholische ArbeitnehmerInnen-Bewegung eingebrachte Resolution für mehr und billigeren Wohnraum in Innsbruck. Spezielles Augenmerk will die PUFL-GRAS hierbei auf billigeren Wohnraum für Student_innen richten. Die Aktivistin Magdalena Friedrich: „Die Wohnsituation für Student_innen ist in Innsbruck mehr als prekär. Hier müssen günstige Wohnungen geschaffen werden, wie wir sie schon seit Jahren fordern.“ Wie Friedrich betont, sei hierbei besonders wichtig, dass klare Regelungen für Makler_innengebühren eingeführt werden, Student_innen in einzelnen Wohnungen oder Wohngemeinschaften eine höhere Mietzinsbeihilfe erhalten und Schlupflöcher für Vermieter_innen gestopft werden.

„In Innsbruck werden mit die höchsten Mieten Österreichs verlangt, während die Einkommen innerhalb Tirols mit die geringsten in ganz Österreich sind“, beklagt Magdalena Friedrich. Mehr als 60% aller Student_innen Österreichs müssen einem 20-Stunden-Job nachgehen, um sich überhaupt das Leben und Studieren leisten zu können. „Wenn bald kein billigerer Wohnraum für Student_innen geschaffen wird, werden sich gerade finanziell benachteiligte Personen das Studium nicht mehr leisten können“, ergänzt die Aktivistin der PUFL-GRAS.

„Die Diversität bereichert den universitären Alltag im sozialen Miteinander und der Forschung. Dies muss auch vom Universitätsstandort Innsbruck gewährleistet werden“, so Friedrich. Weiters kritisiert sie, dass laut der aktuellsten Studierenden-Sozialerhebung aus dem Jahr 2011 lediglich 18% aller inländischen Student_innen aus sozial benachteiligten Milieus stammen. „Hohe Mietpreise treffen gerade diese Student_innen und schaffen somit informelle Zugangsbeschränkungen. Wir als PUFL-GRAS fordern leistbares Wohnen für alle Menschen“, merkt Friedrich an.

 

Grüne Studierende skeptisch gegenüber neuem Studiengang in Lienz

Presseaussendung: Forderung nach Bildung statt Ausbildung

Innsbruck. Die Fraktion der Grünen und alternativen Studierenden an der Universität Innsbruck (PUFL-GRAS) zeigt sich skeptisch gegenüber den Plänen von Landeshauptmann Günther Platter sowie den zuständigen Stellen an Universität Innsbruck und UMIT, in Zukunft in Lienz einen Bachelor-Studiengang für Mechatronik anzubieten. Grundsätzlich sei es zu begrüßen, dass durch dislozierte Studiengänge für mehr Menschen die Möglichkeit besteht, ein Studium aufzunehmen. Doch auch kritische Aspekte müssten beachtet werden. „Es ist leider bezeichnend für die Bildungslandschaft in Tirol, dass nur ein Studiengang angboten wird, für den es Bedarf gebe. Hier wird bildungspolitisch abermals wieder nur auf den Arbeitsmarkt reagiert statt vorausgedacht,“ so Max Veulliet im Namen der PUFL-GRAS.

Ein Studium beinhalte für die PUFL-GRAS immer auch eine gewisse Wahlfreiheit der Studienfächer. „Dies ist in Osttirol so im Moment leider nicht gegeben. Ein Hochschulstudium muss mehr sein als nur ein Wiederkauen von vorgegebenen Inhalten. Bildung statt Ausbildung,“ fordert Veulliet abschließend.

 

auch in den Medien: http://www.kleinezeitung.at/k/kaernten/osttirol/peak_osttirol/4667839/Lienz_Fur-Grune-Studierende-ist-Lehrgang-kein-Wurf

Fraktionsteil Jänner

 Bei diesen winterlichen Temperaturen ist es gerade für Menschen ohne festen Wohnsitz schwierig einen geeigneten warmen Schlafplatz zu finden. Viele von ihnen versuchen deshalb in eine der sechs Innsbrucker Notschlafstellen auszuweichen, die jedoch aufgrund von Platzmangel, trotz Minustemperaturen immer wieder Menschen abweisen müssen.

Die PUFL-GRAS hat sich daher entschieden, einen Teil der bei den Glühweinständen gesammelten Spenden neben einem Schulprojekt in Uganda und der Plattform Rechtsberatung auch an die Notschlafstellenproblematik in Innsbruck fließen zu lassen. Durch eure finanzielle Unterstützung konnten somit insgesamt 611.1€ für Menschen in Not gesammelt werden. DANKE!

Am 30.01.2015 findet wieder unter der Schirmherrschaft der FPÖ der rechtsextreme Akademikerball in der Wiener Hofburg statt.

Nachdem sich die PUFL-GRAS für eine offene, tolerante und solidarische Gesellschaft einsetzt, die einer derartigen Veranstaltung diametral entgegensteht, möchten wir hier auf den vom Bündnis IBK gegen Faschismus organisierten Demo-Bus nach Wien verweisen, der euch die Teilnahme an den Gegendemos in Wien ermöglicht. Nähere Infos auf der Homepage von IBK gegen Faschismus.

Zuletzt wollen wir euch noch auf unser kostenloses „Kopfkino“ aufmerksam machen. Am 13. Jänner 2015 zeigen wir im HS2 der Geiwi den Film Home, ehe wir schon am 20. Jänner 2015 nachlegen und euch Alphabet am selben Ort vorführen werden. Wir freuen uns auf euer Kommen.

Widerständig und lebendig

Deine PUFL-GRAS

Fraktionsteil Dezember

Die Tage werden kürzer…

…und gelernt wird immer länger. Damit euch das Lernen sowie das Warten auf die vorlesungsfreie Zeit zu Jahresende nicht zu lange wird, sind wir auch dieses Jahr wieder mit einigen Glühweinständen vor Ort, wo ihr euch bei Glühwein oder Chai Tee gegen freiwillige Spenden für einen guten Zweck entspannen und über unsere Themen informieren könnt.

Die Universität ist tot…

Geld oder Leben? Wofür gehen wir heute zur Uni?

Wir reden über Bildungsökonomisierung. Am Dienstag, den 16.12., unter anderem mit Wissenschaftssprecherin NR Sigi Maurer (Grüne).

Eng verbunden mit diesem Thema ist der UniBrennt-Raum im Erdgeschoss des GeiWi-Turms. Nach den Protesten im Jahre 2009 wurde dieser Raum den Studierenden zugesprochen, als ein Ort, an dem sie sich austauschen, lernen oder einfach freie Zeit verbringen können. Schaut doch mal rein.

Von Kultur zu Unkultur…

Früher ein Hort des lebendigen Lebens, heute Treffpunkt für rechtspopulistische und rassistische Gesinnungen – die Rede ist vom Bierstindl, Selbstbezeichung Kulturgasthaus. Nach einer Veranstaltung der rechten Burschenschaft Suevia, zu der ein homophober und xenophober deutscher Autor eingeladen wurde, durfte auch die FPÖ dort – im Gegensatz zu anderen Parteien –  einen Abend mit „Bergiselrede“ abhalten.

Mobilität

Ein grünes Kernthema, damit auch unseres. Länger schon stehen wir in engem Kontakt mit den zuständigen Stellen, um für euch ein günstigeres Öffi-Ticket in Innsbruck durchzusetzen.

Weiters sind wir bemüht, an der angespannten Fahrradabstellplatzsituation an der UIBK etwas zu verändern.

Widerständig und lebendig

Deine PUFL-GRAS

Mitgefühl und Hilfsbereitschaft als Grundlage für eine Verurteilung?

Sieben Schuldsprüche wurden am Donnerstag den 4. Dezember gegen jene Menschen ausgesprochen, die Asyl- und Schutzsuchenden bei der Ein- und Weiterreise nach und von Österreich geholfen haben sollen. Der Vorwurf lautete auf „gewerbsmäßige Schlepperei im Rahmen einer kriminellen Organisation“.

Wir, die PUFL-GRAS, stellen uns gegen dieses verhängte Urteil der Justiz und fordern, dass Hilfsbereitschaft und Moralität in unserer Gesellschaft nicht bestraft, sondern unterstützt werden.

Alternativlos – Hilflos

Auf der Suche nach einem sicheren und gewaltfreien Leben für sich und die Familie bleibt Hunderttausenden von Menschen nur die Flucht aus dem eigenen Land. Der Aufbruch in ein unbekanntes Land und die Aussicht auf eine ungewisse Zukunft machen diesen ohnehin schon schweren Schritt keinesfalls leichter. Durch die Kriminalisierung moralisch verantwortungsbewusster Menschen, die Schutzsuchenden im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu helfen versuchen, werden Hilfsbedürftige zwangsläufig in die Abhängigkeit krimineller und profitorientierter Organisationen getrieben und an den Rand der Gesellschaft gedrängt. Anstelle einer repressiven Politik muss eine gewissenhafte staatliche Unterstützungspolitik treten, um allen Schutzbedürftigen eine menschenwürdige und sichere Flucht zu ermöglichen.

Daher fordern wir von der PUFL-GRAS:

– eine klare gesetzliche Grundlage auf Basis derer eindeutig zwischen krimineller, profitorientierter Absicht und Hilfsbereitschaft unterschieden werden kann.

– Asyl- und Schutzsuchenden muss eine legale, und ihren meist bescheidenen Mitteln angepasste, Möglichkeit zur Flucht und zur Immigration geboten werden.

– Asylwerber_Innen müsse vom ersten Tag an die Erlaubnis haben, einer Arbeit nachgehen zu dürfen.

– ein Ende der Aufnahmequoten für Flüchtlinge innerhalb der EU und stattdessen eine offene und tolerante Immigrations- und Asylpolitik, die allen Menschen unabhängig ihrer Herkunft Recht auf Freiheit, Unversehrtheit und ein gewaltfreies Leben ermöglicht. Asyl ist ein Menschenrecht, kein Privileg.

Kein Mensch ist illegal!