ÖH Wahl 2017

Am 16., 17. und 18. Mai wird wieder gewählt. Die GRAS Innsbruck freut sich schon darauf.

 

Wahlkampfthemen
Presseaussendung Wahlkampfauftakt
Spitzenkandidatinnen

 

Unsere Wahlkampfthemen

Wir wollen mehr!

AKTIVE VERTRETUNG ALLER STUDIERENDEN
ANSTATT INHALTSLOSE SERVICESTELLE

Der Service der österreichischen Hochschülerschaften ist selbstverständlich. In Innsbruck, unter der absoluten Mehrheit der Aktionsgemeinschaft, ist dieser aber im Vergleich zu anderen ÖH´s sehr gering. Die allgemeinen Beratungszeiten sind kürzer, der Kontakt wird erschwert und inhaltliche Standpunkte fehlen komplett. Während an anderen Hochschülerschaften in Österreich gesellschaftspolitisch wichtige Themenschwerpunkte wie Antisemitismus, Polizeigewalt oder Gleichberechtigung gesetzt werden, sieht die ÖH Innsbruck unter der Führung der Aktionsgemeinschaft passiv zu. Als im Sommer 2016 die Mietzinsbeihilfe de facto abgeschafft wurde, war es die GRAS, die lautstark protestierte und über 4.000 Unterschriften gegen die Abschaffung sammelte. Die ÖH Innsbruck agierte passiv – kennzeichnend für die Politik der Aktionsgemeinschaft.
Des Weiteren steht die GRAS für einen transparenten und sinnvollen Umgang mit dem ÖH-Beitrag. Wir alle verdienen es zu wissen, was mit unserem ÖH-Beitrag passiert. Wir von der GRAS stehen für eine aktive, kritische und widerständige Vertretung aller Studierenden. Mit knapp 900.000 Euro Jahresbudget ist mehr als schlechter Service möglich:

DESHALB FORDERN WIR:
– SERVICELEISTUNGEN AUSBAUEN!
– NACHHALTIGER UMGANG MIT ÖH GELDERN!
– THEMEN SETZEN  – GESELLSCHAFT MITGESTALTEN!

DIGITALISIERUNG DER LERNMATERIALIEN

Durch die Notwendigkeit des Kopierens, Ausdruckes und Kaufens von Lernmaterialien fallen für Studierende unnötig hohe Kosten an. Viele sind gezwungen durch die hohen Nebenkosten ihre Arbeitskraft billig zu verkaufen. Damit wird für viele erfolgreiches Studieren unmöglich.
Lern- und Lehrmaterial müssen kostenlos zu Verfügung gestellt werden. Jeder und jede Studierende soll freien Zugang zu Vorlesungsunterlagen, E-Books und digitale Skripten haben. Mit der Digitalisierung aller Lernmaterialien haben Studierende unkompliziert die Möglichkeit, den Überblick zu wahren und sich auf die Inhalte ihres Studiums bestmöglich zu konzentrieren. Wir stehen für eine bessere Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Studium. Rund 60% der Studierende sind gezwungen, 20 Stunden oder mehr pro Woche zu arbeiten, um sich ihr Studium leisten zu können.

DESHALB FORDERN WIR:
– DIGITALISIERUNG ALLER LERNMATERIALIEN!
– OPEN ACCESS FÜR PUBLIKATIONEN FORCIEREN!
– VORLESUNGEN AUFZEICHNEN UND ONLINE STELLEN!

FÜR FREIEN HOCHSCHULZUGANG
UND GEGEN STUDIENGEBÜHREN

In Österreich wird Bildung immer noch überdurchschnittlich hoch vererbt. Laut einer OECD Studie schaffen es nur 25% der jungen Erwachsenen, einen höheren Abschluss als ihre Eltern zu erreichen.
Die GRAS ist fest davon überzeugt, dass Bildung nicht nur für den und die Einzelne, sondern für die Gesamtgesellschaft bereichernd ist. Deshalb setzen wir uns aktiv gegen Zugangsbeschränkungen ein. Eignungstests können niemals allgemein gültige Standards erfüllen und sind stets subjektiv. Vielen jungen Talenten wird so die Möglichkeit auf Bildung verwehrt. Die Idee einer Studiengebühr ist ideenlos. Sie löst die wahren strukturellen und organisatorischen Probleme der Universitäten nicht. Studiengebühren führen nur dazu, jungen Menschen mit intellektuellen Potenzial den Zugang zur Universität zu verwehren. Eine Einführung von Zugangsbeschränkungen und Studiengebühren lösen keineswegs die Probleme der Hochschulen, verwehrt aber vielen jungen Menschen ihre Bildung. Dies führt langfristig zu einer Bildung einer Elite und fördert den Anstieg der sozialen Ungleichheit. Wir stehen für Bildung für alle ein. Bildung ist ein Menschenrecht.

DESHALB FORDERN WIR:
– KEINE ZUGANGSBESCHRÄNKUNGEN ODER STUDIENGEBÜHREN!
– KEINE ANWESENHEITSPFLICHTEN!
– ORIENTIERUNG IN FORM EINES STUDIUM GENERALE

Die Presseaussendung zum Wahlkampfauftakt

Am DO 20.04. starten wir um 10:00 Uhr mit einer Pressekonferenz im Kater Noster in der Leopoldstraße 7, 6020 Innsbruck offiziell in den Wahlkampf.
Neben unseren Spitzenkandidat_innen präsentieren wird dabei auch unsere Inhalte und Forderungen für die anstehende ÖH Wahl 2017

GRAS INNSBRUCK STARTET IN DEN ÖH WAHLKAMPF

Neßler: „Totalausfall bei Mietzinsbeihilfe muss Folgen haben“

Mit einer Pressekonferenz startete die GRAS Innsbruck am Donnerstag den 20.04. in den ÖH Wahlkampf und präsentierte ihre zentralen Themen und Forderungen. „Zu lange schon müssen wir aus der Opposition heraus zusehen, wie die ÖVP-nahe Aktionsgemeinschaft die ÖH Innsbruck an den Rand der Bedeutungslosigkeit manövriert“, attestiert Hannah von Czettritz, eine der beiden Spitzenkandidatinnen der GRAS Innsbruck. „Es ist höchste Zeit, dass die ÖH Innsbruck wieder ein relevanter Player in der österreichischen Bildungspolitik wird und darüber hinaus aktiv Gesellschaft mitgestaltet“, schließt Barbara Neßler, die zweite Spitzenkandidatin.

Die GRAS setzt sich unter anderem aktiv dafür ein, Studieren für alle leistbar zu gestalten. Während die GRAS letzten Sommer eine Petition mit über 4.000 Unterstützer_innen zur Rettung der Mietzinsbeihilfe organisierte, glänzte die ÖVP-nahe Aktionsgemeinschaft durch fehlenden Widerstand. Die GRAS ist die kritische Kraft, die sich seither aktiv für die Wiedereinführung der Mietzinsbeihilfe für alle einsetzt.

Ein weiterer zentraler Punkt ist der Widerstand gegen drohende Zugangsbeschränkungen. Spitzenkandidatin Hannah von Czettritz stellt fest, dass „die ÖH Beiträge der Innsbrucker Studierenden jährlich circa 1 Million Euro ausmachen.“ Davon bleibe ein Großteil in Innsbruck, so die VWL Studentin. „Dieses Geld soll nachhaltig genutzt werden und nicht auf der Bank auf Zinsen warten.“

Die GRAS engagiert sie sich aktiv für einen erfolgreichen, selbstbestimmten und leistbaren Studienalltag. Ein wichtiger Schritt in diese Richtung ist die Digitalisierung der Lernmaterialien. Alle Lernmaterialien und Vorlesungen sollen künftig aufgezeichnet und online gestellt werden. Das spart Geld, Zeit und Papier. Zudem wird die Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Studium erhöht. Barbara Neßler ist überzeugt: „Service ist selbstverständlich und muss man nicht wählen. Unipolitik wird gewählt!“.

Spitzenkandidatinnen


Barbara Neßler


Hannah von Czettritz